Also kommt hier ein kleines Update.
Der Rahmen ist fertig geschweißt und auch die Trägerplatte für den Motor und die Befestigungen für die Kiste habe ich an den Rahmen geschweißt.
Danach habe ich dann die Kiste zurecht geschnitten. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich sie mehr oder weniger verschnitten habe. Deswegen werde ich am Ende einfach nochmal eine neue Kiste kaufen und die jetzige als Muster verwenden.
Am Ende stand jedenfalls dann irgendwann etwas da, was schon mal erahnen lässt, wie es mal aussehen soll. Am Ende habe ich dann noch den Motor das erste Mal getestet und ein bisschen eingestellt. Nach dem einstellen habe ich dann noch ein kleines Video gemacht, wo man auch das Ergebniss der Schweißerei und Sägerei sieht.
Da inzwischen der Inhalt der Kiste fachgerecht entsorgt wurden, habe ich mich heute daran gemacht, die Bierkiste von ihren Innereien zu befreien. Als ich mir den Boden der Kiste ansah, sah ich, dass die Kiste in 4 Bereiche eingeteilt ist und diese nur durch dünne Streben mit dem Rand der Kiste verbunden sind. Also entschied ich mich, diese mit einer Stichsäge heraus zu sägen. Dies funktionierte auch sehr gut und schnell.
Dann war nur leider noch das Problem, das man die Begrenzungen nicht mit der Stichsäge heraussägen konnte, weil die Säge zu groß ist. Hierfür habe ich dann einfach ein Sägeblatt für eine Metallsäge genommen. Und so waren auch diese Plastikteile schnell aus der Kiste entfernt.
Zum Schluß habe ich dann nur nochmal den Rahmen, die Kiste und die beiden Stehlager mit der hinteren Antriebswelle und dem Kettenrad zusammen gestellt. Die Antriebswelle wird selbstverständlich noch gekürzt und der Rahmen am Ende auch. Die Rahmenrohre hatte ich extra zu lang abgeschnitten, weil ich die genauen Maße noch nicht wusste. Denn abschneiden kann man ja immer
Zum Schluß noch ein paar Bilder von heute:
Oder anders gesagt: Das Projekt mit dem Bobbytraktor wird erst einmal auf Eis gelegt. Dafür baue ich nur eine fahrende Bierkiste. Und dazu jetzt mehr.
Das Projekt mit dem Bobbytraktor entstand aus der Lust herraus ein kleines, motorisiertes Fahrzeug zu bauen. Es ging als hauptsächlich darum irgendetwas mit einem Motor zu bauen und nicht unbedingt darum ein „Bobbycar“ mit Motor zu bauen.
Neulich bin ich dann durch Zufall auf seine Seite gestoßen, wo einige sich so etwas gebaut haben und mir war sofort klar: „Das kannst und willst du auch“. Ich machte mich also an die Planung. Leider stellte sich schnell heraus, dass viele Sachen, wie ich sie gerne gebaut hätte nicht realisierbar sein würden, da ich für viele Teile eine Drehmaschine benötigt hätte, die ich jedoch leider nicht besitze. Soviel dazu, dass man erst weiß, was man hat, wenn man es verloren hat.
Ich war allerdings nicht bereit so schnell wieder die Segel zu streichen und durchstöberte Webseiten auf der Suche nach einer Idee, wie ich so etwas, trotz meiner bescheidenen Mittel bewerkstelligen könnte und wurde auch fündig.
Und das wobei die Idee so einfach ist. Mein größes Problem war zu dem Zeitpunkt die Realisierung einer guten Lenkung. Also einer, wo die Räder auch parallel laufen usw.
Jedenfalls ist die Idee ganz einfach, dass man anstatt von zwei Vorderrädern einfach nur eines nimmt. Wie bei einem Dreirad oder wie ich es ab jetzt nennen werde, bei einem Trike.
Die Pläne hier für habe ich jedoch im Moment nur im Kopf und werde diese daher in den nächsten Tagen mal auf Papier bringen. Ich habe allerdings schon mit dem Bau des Rahmens angefangen und bin mit dem Ergebniss recht zufrieden.
Ich bin nicht katholisch, nicht besonders gläubig und bin auch kein großer Bewunderer von klassischer Musik, aber dieser Auftritt von Kelly Clarkson anlässlich des Papstbesuchs am 19.04.2008 war einfach unbeschreiblich. Da sich dies mit Worten nicht gut beschreiben kann, schaut es euch einfach selber an.
Jedenfalls, wenn man das so ließt, was in der aktuellen „Konstruktionspraxis“ steht. Das Ganze is jedoch nicht allzu ernstzunehmen.
Raser … wo?
Rasen ist doch so was von sexy. Sicher. Raser fühlen sich bei der Ausübung ihres schnellen Hobbys so entspannt, sie nicht krank werden. Jedenfalls so lange bis sie in eine Mauer fahren und ihr Lenkrad verschlucken. Statistisch gesehen haben Raser seltener einen Nervenzusammenbruch als Fußgänger. Ergo senkt das Rasen irgendwie die Kosten des Gesundheitswesens. Alle jammern doch über die zu hohen Kosten.
Rasen = glückliche Menschen = weniger Arztbesuche = niedrigere Krankenkassenprämien
In der allgegenwärtigen Autowerbung fahren die doch auch immer etwas schneller. Und da habe ich niemals ein Verkehrsschild gesehen. Sie wissen schon: Diese Empfehlung mit den schwarzen Zahlen drauf, die rot umrandet sind. Lästigen Gegenverkehr haben die ebenfalls nie in den Werbespots. Und die Herren in diesen Werbebotschaften, die haben doch immer eine wunderschöne junge Frau bei sich. Wer möchte das nicht.
Raser verursachen häufig Unfälle! Natürlich leisten sie ganze Arbeit und produzieren dabei Totalschaden. Also brauchen sie, sofern ihr Leben mit dem Restbenzin nicht verdampft ist, ein neues Auto! Dadurch steigen die Verkäufe, was sich positiv auf die Arbeitsplätze auswirkt.
Ähnliches gilt doch für die Sanitäter. Müssten die nicht ständig halbtote Bleifüße zusammenschaufeln, so wären sie bald doch arbeitslos. Ähnliches auch bei Feuerwehr, Polizei, Räumdienst, Krankenschwestern und natürlich auch Journalisten.
Rasen + Unfall = niedrigere Arbeitslosenquote
Da kann man nur noch mit folgender Aussage antworten: „Wenn du Angst hast Mädchen, dann mach es wie ich: Schließ einfach die Augen.“
Ja, es hat geschneit. Im März. Es hat den ganzen Winter über nicht geschneit und ausgerechnet, wenn ich gerade mal 2 Tage die Sommerreifen auf dem Auto habe, schneit es. Tolles Timing.
Aber Gott sei Dank kam dann über den Tag die Sonne raus und inzwischen ist das meiste wieder geschmolzen.
Ich bin im Moment dabei mit ein motorisirten Bobbytraktor zu bauen. Bobbytraktor? Was soll das denn sein, werden sich jetzt vielleicht einige von euch fragen. Ich denke mal jeder wir das Bobbycar kennen. Diese kleinen roten Autos, auf denen 2-3 Jahrige in der Wohnung die Schränke kaputt fahren. Irgendwann ist dann mal jemand, oder mehrere darauf gekommen, wahrscheinlich als das Kind zu groß dafür wurde, in so ein Bobbycar könnte man doch eigentlich auch einen Motor einbauen. Ich habe zwar selber noch keine Kinder, bin aber trotzdem verrückt genug, so etwas zu bauen.
Jedenfalls benutze ich kein rotes kleines Auto, sondern ein Fahrzeug, das einem Traktor von Renault nach empfunden ist. Also nicht Bobbycar, sondern Bobbytraktor. Easy, oder?
Das Ganze befindet sich im Moment noch irgendwo zwischen Konzeption und Konstruktion. Als Motor wird einer aus einem Pocketbike dienen. Sowie auch der Tank und das Kettenrad mit Kette aus dem Bereich der Pocketbikes stammen. Dies hat 2 gute Gründe:
1. Zuerst wollte ich den Motor aus einer alten Kettensäge nehmen, die ich noch rumliegen habe. Jedoch trat dann sehr schnell das Problem auf, das ich die Kraft von der Kurbelwelle des Sägenmotors auf Antriebswelle der Räder bekommen muss. Hauptproblem hier war es, eine Antriebskette mit der Fliehkraftkupplung des Motors zu verbinden. Da ich im Moment aber keinerlei Dreh- oder Fräßmaschine zur Verfügung habe, wäre dies ein sehr schwieriges Unterfangen geworden. Daher schaute ich dann beim Auktionshaus mit den 4 bunten Buchstaben nach anderen Motoren und plötzlich kam mir die Idee, das Ganze mit Teilen aus Pocketbikes zu realisieren.
2. Pocketbiketeile sind relativ billig. Den Motor habe ich unter 40€ bekommen, den Auspuff für 15€, den Traktor für etwas mehr als 10€ und Kette, Kettenrad und Tank für unter 10€. Wer selber Moped, Roller oder Motorrad fährt würde gerne solche Preise sein eigen nennen.
Den Rahmen werde ich hauptsächlich aus Vierkantrohr schweißen. Für diesen habe ich Moment eine grobe Form im Kopf. Hier muss ich noch sehen, wie genau ich das realisiere. Auf jeden Fall werde ich nicht beigehen und so etwas wie eine Anforderungsliste schreiben, oder jedes Teil vorher in CAD zeichnen. Das meiste wird während des Bauens entschieden und umgesetzt, da sich immer wieder Sachen ändern können und diese alle im Vorfeld zu bedenken würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen und mit den Spaß am Bauen verderben. Das Ganze ist ja schließlich nur für mich und nicht für irgendeine Firma und muss, Gott sei Dank, ja auch nicht zum TÜV.